Xaver Paul Thoma: Streichtrio II opus 152 (xpt)
Komponist: Xaver Paul Thoma (* 1953)
Streichtrio II op. 152 (xpt) (2007/09)
“Spurensuche W.A.M.”
Besetzung: Violine, Viola, Violoncello
Widmung: Offenburger Streichtrio
Dauer: ca. 20 Min.
Erstausgabe / FIRST EDITION
NE-Format (231×303)
Ausgabe:
Partitur und Stimmen mit Rückendrahtheftung
Jede Stimme enthält zusätzlich eine eigene individuelle Stichnotenzeile. Dadurch ist ein fast partiturmäßiges Spiel möglich.
Bestell-Nr.: IKURO 09051
Preis: 26.00 EUR inkl. gesetzlicher MwSt. und zzgl. Versandkosten
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Beschreibung:
Das zweite Streichtrio entstand im Auftrag des “Offenburger Streichtrios” und wurde von diesem Ensemble im Juli 2009 uraufgeführt. Das etwa 20 Minuten dauernde Werk ist eine Auseinandersetzung mit dem Fragment KV A66 von Wolfgang Amadeus Mozart, welches in dieser Ausgabe ebenfalls enthalten ist.
Xaver Paul Thoma: ZWEITES STREICHTRIO
“Spurensuche W.A.M.” xpt 152 URAUFFÜHRUNG
“Spurensuche W.A.M.” (2007-2009) für Violine, Viola und Violoncello Dauer circa 20 Minuten.
Bei diesem Trio handelt es sich um eine Auftragsarbeit des Offenburger Streichtrios, das heisst Frank Schilli – Violine, Rolf Schilli – Viola und des Cellisten Martin Merker. Die Uraufführung findet am 5. Juli 2009 im Rahmen der Offenburger Kreuzgangkonzerte statt, im Innenhof des alten Kapuzinerklosters beim Grimmelshausen-Gymnasium. Presse-Echo: …dann war die Reihe an Mozarts Fragment für Streichtrio und der damit verbundenen Auftragsarbeit des Offenburger Streichtrios, das jäh endende Werk weiter zu schreiben: Nach 2007, als die Fortsetzung des Brasilianers Liduino Pitombeira an gleichem Ort erklang, war es diesmal der gebürtige Haslacher Xaver Paul Thoma, der vor dieser Herausforderung stand und das Resultat “Spurensuche” betitelte. Mit einer Pizzicato-Passage nahm der Zeitgenosse das Thema auf und fand eine moderne Tonsprache, die sich aus Zwischenrufen, Entgegnungen und Widersprüchen zusammensetzte. Die Bratsche schraubte sich in Höhen empor, die sonst der Geige vorbehalten sind, aus dem gefestigten Weltbild anno dazumal entwickelte sich ein fragiles Gebilde, dem die Originalzitate Halt zu geben schienen. Ansätze zur Harmonie wechselten sich mit Einfällen, die den riesigen Abstand zu Mozart markierten. Wie wird so ein Werk enden? Thoma entschied sich für eine gezupfte Punktlandung, mit der er auf denkbar knappe Weise den Anfang seiner Spurensuche aufnahm. Eine spannende Sache.
Gertrude Siefke | Badische Zeitung, 8. Juli 2009