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Xaver Paul Thoma: Eine kleine Streichmusik opus 153 (xpt)

Komponist: Xaver Paul Thoma (geb. 1953)
Eine kleine Streichmusik opus 153 (xpt) (2007)
Besetzung: Bratsche, hängendes chinesisches Becken (mit Bogen gestrichen) mittleres Tam-tam (mit Bogen gestrichen), Singende Säge
Dauer: ca. 12 Min.
Erstausgabe / FIRST EDITION
NE-Format (231×303)
12 Seiten – Rückendrahtheftung

Bratschenstimme mit eigener Stichnotenzeile
die übrigen Stimmen als Spielpartituren
Bestell-Nr.: IKURO 08031
Preis: 18.00 EUR inkl. gesetzlicher MwSt. und zzgl. Versandkosten

Partiturseite ansehen: (Seite 1) (Seite 2)

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Beschreibung:
Der Bratschenpart, wuchernd, durchaus als Improvisation zu bezeichnen, hat in der Singenden Säge einen wichtigen melodischen Gegenpart.
Becken und Tam-tam werden auch mit einem Geigenbogen angestrichen. Das Ereignis lässt sich in Form von diversen Mehrklängen hören.
Zusammen bilden diese vier Instrumente ein etwas skurriles Streichquartett, wobei die Bratsche unüberhörbar die Rolle des Primarius beansprucht.

 

 

Presseartikel:
03.06.08 Ludwigsburger Kreiszeitung
Xaver Paul Thoma - Eine kleine Streichmusik op. 153

ASPERG. Zwei neuartige Tonschöpfungen von Xaver Paul Thoma bildeten im sonntäglichen Konzert der Reihe “Asperg Klassisch” einen wirkungsvollen Kontrapunkt zu Luigi Boccherinis Quintett C-Dur “La ritirata di Madrid”. Gleich zu Beginn stand die Uraufführung von Thomas “Eine kleine Streichmusik” op. 153 an, einem etwa 15-minütigem Streichquartett der besonderen Art: Die Besetzung umfasst neben der Bratsche (Xaver Paul Thoma) ein hängendes chinesisches Becken, ein mittleres Tam-tam sowie eine singende Säge; das Instrumentarium wurde, wie der demonstrativ augenzwinkernd gewählte Gattungsbegriff nahelegt, von den Asperger Musikern kunstvoll mit (ganz konventionellen) Rosshaarbögen zum Klingen gebracht. Auf diese Weise ergab sich ein freilich ungewohntes Klangbild, welches aber durchaus als homogen bezeichnet werden darf, Bratsche und singende Säge tauschten im Dialog das melodiöse Material aus, welches von herben Dissonanzen bis hin zu reizvollen lyrischen Passagen von erklecklichem Einfallsreichtum zeugte, was auch das Publikum anzuerkennen wusste. Deshalb folgte gleich noch ein Werk desselben Komponisten, nämlich seine 2007 uraufgeführten “Schwingungen für 14 Saiten” von Violine, Viola und Gitarre, welche mit klanglich ausgefeilten, spannungsvollen Stimmungsbildern den ersten Teil des Konzerts in sommerlicher Atmosphäre ausklingen ließen…


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